Pflegerat: In der Pflege wird immer noch zu wenig bezahlt

Die Löhne in der #Pflege hinken nach Angaben des Deutschen Pflegerates immer noch weit hinter anderen Branchen her. «Damit nicht genug haben wir in #Deutschland ein deutliches Lohngefälle in der Pflege selbst», sagte der Präsident der Pflegerates, Andreas Westerfellhaus der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe Lohnunterschiede zwischen der Kranken- und #Altenpflege «von 30 Prozent in ostdeutschen und rund 18 Prozent in westdeutschen Bundesländern. Vom Ziel eines gleichen Lohns für die gleiche #Arbeit sind wir daher weit entfernt.»
Pflegerat: In der Pflege wird immer noch zu wenig bezahlt

Dabei seien gute Bezahlung und attraktive #Arbeitsbedingungen überaus wichtig, um den drohenden #Pflegenotstand zu vermeiden. Angesichts niedriger Geburtenziffern und steigenden Bedarfs an Pflegepersonal komme auf Deutschland ein großes Problem zu, sagte der Pflegerat-Präsident. Das Statistische Bundesamt gehe schon in den nächsten acht Jahren von einem Bedarf von 135.000 bis 214.000 Vollzeitkräften aus.

Trotz des vor einem guten Jahr in Kraft getretenen Krankenhausstrukturgesetzes, das einen Ausbau der Pflege am Bett vorsieht, bestehe nach wie vor ein Nachholbedarf von rund 50.000 Mitarbeitern in der Krankenhauspflege. Ein erster Schritt für mehr Personal sei die geplante Bündelung der Fördermittel, sagte Westerfellhaus. Künftig stünden jährlich 830 Millionen Euro für zusätzliche Pflegestellen in den Krankenhäusern zur Verfügung.

Westerfellhaus bekräftigte: «Die Pflege ist und bleibt ein Frauenberuf. Über 80 Prozent aller in der Pflege Beschäftigten sind Frauen und sie leisten enorm viel, bei einer steigenden körperlichen und psychischen Belastung.»

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Bitkom: Industrie 4.0 in Deutschland keine Zukunftsmusik mehr

«Industrie 4.0» ist laut einer Studie des Digital-Branchenverbands #Bitkom in vielen deutschen #Unternehmen keine Zukunftsmusik mehr. Seit etwa drei Jahren habe die Vernetzung mit dem Internet in der klassischen Fertigung «rasant an Bedeutung gewonnen», sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Michael Kleinemeier.
Bitkom: Industrie 4.0 in Deutschland keine Zukunftsmusik mehr

43 Prozent der IT-Unternehmen bieten bereits entsprechende Dienstleistungen und Produkte für #Industrie 4.0 an, ergab demnach eine repräsentative Umfrage unter 314 ITK-Unternehmen ab drei Mitarbeitern. Damit hätten sich die Aktivitäten in diesem Bereich innerhalb von drei Jahren fast verdoppelt.

Dem Bitkom zufolge könnte die Vernetzung mit dem Internet in sechs zentralen Branchen in Deutschland bis 2025 für eine Produktivitätssteigerung in Höhe von bis zu 78,5 Milliarden Euro sorgen. Profitieren würden von der Transformation vor allem Branchen wie der Maschinen- und Anlagebau, die Automobilherstellung, Elektrotechnik und die chemische Industrie. «Die fertigenden Unternehmen sind die klassischen Kunden der IT», sagte Kleinemeier. Vor allem aus dem Fahrzeugbau verzeichneten die IT-Unternehmen große Nachfrage.

Wie die Umfrage ergab, beklagten 63 Prozent der Befragten unterschiedliche Standards als Hemmnis für die digitale Transformation in der Fertigung. So gebe es etwa Schwierigkeiten beim Einbinden vorhandener Maschinen in den Werkhallen. Branchenübergreifende Standards seien aber «essenziell für den Erfolg von Industrie 4.0», sagte Kleinemeier. «Maschinen und Produkte müssen ebenso einfach miteinander kommunizieren können wie Smartphones.»

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Gute Perspektiven in der Holzpackmittel-Branche

Der #Fachkräftemangel macht auch vor der Holzpackmittel- und Palettenbranche nicht halt. Immer schwieriger wird es, junge Menschen für diesen abwechslungsreichen und zukunftsträchtigen #Job zu finden.
Gute Perspektiven in der Holzpackmittel-Branche
Bild: HPE

»Deshalb gilt es gerade jetzt, bei den Mädchen und Jungen, die auf der Suche nach einem soliden #Ausbildungsplatz mit Perspektive sind, die Lust auf das Naturmaterial Holz und auf handwerkliche Arbeit zu wecken. Wegen des anstehenden Generationswechsels in den Betrieben haben die ausgebildeten #Holzmechaniker nicht nur eine hervorragende Chance auf Übernahme, sondern es warten zudem mittelfristig zahlreiche interessante Führungsaufgaben auf den Nachwuchs«, so Jan Kurth, Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. aus Bonn.

Drei Jahre dauert es, bis man sich als Berufseinsteiger »Holzmechaniker« nennen darf. Die Grundlagen dafür sind mindestens ein Hauptschulabschluss und man sollte zudem mit Zahlen, Maßen und technischen Zusammenhängen klarkommen. »Ganz wichtig ist außerdem ein gutes Verhältnis zu Kolleginnen und Kollegen, also eine ordentliche Sozialkompetenz«, erklärt Kurth. Wer einen Ausbildungsvertrag erhält, darf sich auf eine spannende Zeit mit dem Werkstoff Holz freuen. Dessen manuelle und maschinelle Bearbeitung lernt der Auszubildende im Laufe der Lehre mit all seinen Facetten kennen. Dazu kommt der richtige Umgang mit den weiteren in der Packmittelbranche verwendeten Materialien. Dazu gehören Metallelemente und Kunststoffteile, die unter anderem für die Konstruktion besonderer Verpackungen eingesetzt werden. »Neben der Arbeit im Betrieb besucht der Lehrling natürlich auch die Berufsschule, wobei wir uns derzeit intensiv um eine Zentralisierung der Beschulung einsetzen«, so Kurth. Damit könne die Ausbildung noch besser an die Bedürfnisse der HPE-Branche angepasst und den Auszubildenden so eine ideal auf sie zugeschnittene schulische Ausbildung ermöglicht werden. »Außerdem gibt es für die Auszubildenden im dritten Lehrjahr einen überbetrieblichen Kurs in der Holzfachschule Bad Wildungen, der dazu dient, das bisher erworbene Wissen intensiv zu vertiefen«, ergänzt Kurth. Für besonders computeraffine Jugendliche gibt es darüber hinaus eine freiwillige Zusatzqualifikation im Bereich CAD-Zeichnung und CNC-Programmierung. Am Ende der Ausbildung ist aus dem Auszubildenden dann ein spezialisierter Profi für die Herstellung von individuellen Holzverpackungen, Paletten und Kabeltrommeln geworden, der beste Zukunftsaussichten hat. HPE/DS

Infobox: Der HPE bietet nach der Ausbildung einen Verpackerlehrgang in Bad Wildungen an. Dieser beschäftigt sich mit den Bereichen »Statik« und »Ladungssicherung« und geht auf das Herstellen und Stauen von Transportmitteln ein. Außerdem besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Holz und der Absolvierung eines Studiums zum Ingenieur Holztechnik. Voraussetzung für das Studium sind die mittlere Reife und die abgeschlossene Lehre.

Weitere Informationen unter www.hpe.de

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Industrie beklagt Produktfälschungen aus China

Deutsche Industrieunternehmen beklagen wachsende Probleme mit chinesischen Produktfälschungen. Zu einem großen Vertriebskanal haben sich nach Angaben mehrerer Unternehmen und des #Maschinenbau-Verbands VDMA in den vergangenen Jahren Online-Handelsplattformen wie der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba entwickelt. Einer VDMA-Umfrage aus dem vergangenen Jahr zufolge entdeckten 28 Prozent der betroffenen deutschen Maschinen- und #Anlagenbauer Fälschungen auf Handelsplattformen für Unternehmen.
Industrie beklagt Produktfälschungen aus China

Beispiel #Siemens: «Das Problem von Fälschungen hat in den letzten Jahren stark zugenommen», sagte ein Sprecher des Technologiekonzerns. Der Kugellagerhersteller SKF nimmt kein Blatt vor den Mund: «Alibaba ist bekannt für den hohen Anteil an gefälschten Produkten, die dort angeboten werden», heißt es dort.

Für Alibaba ist das unangenehm: «Alibaba hat eine sehr starke Haltung gegen Fälschungen und Urheberrechtsverletzungen», erklärt die deutsche Niederlassung des Unternehmens in München. «Unser Erfolg basiert auf Vertrauen, deswegen nehmen wir die Herausforderung durch Fälschungen sehr ernst.» Alibaba habe mehrere Initiativen und Softwareprogramme, um Fälschungen zu identifizieren.

Das Spektrum der Fälschungen reicht von Markenrechtsverletzungen bis zu unsicheren Bauteilen und komplett kopierten Maschinen. Diese können lebensgefährlich sein. Holger Engelmann, Vorstandschef des Automobilzulieferers Webasto, sagt: «Produktpiraterie ist in der Automobilbranche – wie in fast allen Industriezweigen – ein ernstes Thema. Neben dem Umsatz, der Unternehmen durch nachgemachte Zulieferteile verloren geht, schaden qualitativ minderwertige Kopien dem Ansehen der Originalmarke.»

In der deutschen Wirtschaft wird registriert, dass die chinesischen Behörden inzwischen schneller auf Beschwerden reagieren. VDMA-Rechtsanwalt Daniel van Geerenstein: «China ist immer noch Hauptherkunftsland für gefälschte Güter, aber die Zusammenarbeit mit den chinesischen Behörden hat sich verbessert.» Einen grundsätzlichen Durchbruch beim Schutz der Urheberrechte hat es in China aber bislang nicht gegeben. Manche deutschen Mittelständler berichten nach schlechten Erfahrungen, dass das Kopieren nach wie toleriert werde.

Doch für die deutschen Strafverfolgungsbehörden ist die Produktpiraterie ebenfalls ein schwieriges Thema: Fälschungen sind oft schwer zu identifizieren, insbesondere, wenn es sich um Bauteile handelt. Und es ist so gut wie unmöglich, die chinesischen Hintermänner dingfest zu machen. Das ist nach Ansicht etwa von Siemens aber essenziell. «Dafür arbeiten wir mit Internetplattformen wie Alibaba und den chinesischen Behörden sehr eng zusammen», sagt ein Sprecher. Einen Erfolg konnten die Münchner verbuchen: Siemens gelang es 2016, in China 150.000 gefälschte Steckdosen und gefälschte Steuerungen im Wert von mehreren Millionen Euro sicherstellen lassen.

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Mehr Geld für Stahlkocher - vier Prozent in zwei Stufen

Die rund 72.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen #Stahlindustrie sollen in zwei Stufen insgesamt vier Prozent mehr Geld erhalten. Darauf haben sich #Arbeitgeber und die #Gewerkschaft IG Metall in Düsseldorf geeinigt. Ab 1. April wurde zunächst eine Erhöhung um 2,3 Prozent für 13 Monate vereinbart, ab 1. Mai kommenden Jahres ein weiteres Plus von 1,7 Prozent. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018. Die #Tarifverträge zur Altersteilzeit und zum Einsatz von Werkverträgen werden unverändert fortgeführt.
Mehr Geld für Stahlkocher - vier Prozent in zwei Stufen

In den Tagen vor der entscheidenden Verhandlung hatte die IG Metall zu einer ganzen Serie von Warnstreiks aufgerufen, an denen sich nach Angaben der Gewerkschaft rund 13.500 Stahlkocher beteiligt hatten. Die Arbeitgeber hatten zunächst ein Angebot über 1,3 Prozent für 15 Monate vorgelegt, während die Gewerkschaft 4,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate gefordert hatte.

«Das ist ein vertretbares Ergebnis. Es passt zur aktuellen Situation in der Stahlbranche und führt zu einem Reallohnplus bei den Beschäftigten», sagte der IG Metall-Verhandlungsführer Knut Giesler. Beide Tarifvertragsparteien hätten keinen Anlass zum Jubeln, meinte dagegen der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Andreas Goss. Insbesondere die etwas verbesserte Stahlkonjunktur, die jüngsten Tarifabschlüsse in anderen Branchen und die stark gestiegene Inflationsrate hätten jedoch einen Tarifabschluss mit einer geringeren Belastung verhindert.

Verhandelt wurde zunächst für die Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Für die Beschäftigten im Saarland und im Osten Deutschlands werden separate Gespräche geführt. Insgesamt zählt die Branche bundesweit rund 88.000 Beschäftigte.

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2,8 Prozent Wachstum - Gastronomie-Markt profitiert von Konsumklima

Dank eines anhaltend günstigen Konsumklimas ist die deutsche Massengastronomie im vergangenen Jahr erneut gewachsen. Um insgesamt 2,8 Prozent (2015: +4,9 Prozent) steigerten Deutschlands 100 führende Gastronomen ihren Umsatz auf rund 13 Milliarden Euro. Das geht aus einer Erhebung der Zeitschrift «food service» hervor, die der Deutsche Fachverlag veröffentlichte.
2,8 Prozent Wachstum - Gastronomie-Markt profitiert von Konsumklima

Den größten Umsatz verzeichneten, wie schon in den Vorjahren, McDonald’s (rund 3,14 Milliarden Euro), Burger King (900 Millionen Euro) und die LSG Lufthansa Service Holding AG (802 Millionen Euro). Größter Gewinner war die Kaffeebarmarke Coffee Fellows - mit einem Plus von mehr als 70 Prozent, gefolgt von L’Osteria mit einer Steigerung von rund 31 Prozent sowie von dean&david mit einem Plus von 27,8 Prozent. Nach mehreren Jahren ohne Wachstum konnten auch die Fast Food-Anbieter McDonald's (+ 1,8 Prozent) und Burger King (+ 4 Prozent) ihr Wachstum laut der Erhebung erstmals wieder steigern. Insgesamt dominieren weltweit agierende Marken das Ranking.

Für das kommende Jahr rechnen die Gastronomen trotz politischer Krisen erneut mit einem günstigen Geschäftsklima. Besondere Wachstumschancen räumen die Studienmacher Bringdiensten, Abholdiensten und Anbietern von Supermarkt-Snacks ein.

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«Sie haben Post»: So bewältigen Berufstätige die E-Mail-Flut

Hunderte E-Mails im Postfach, und es kommen immer mehr? Für viele Berufstätige ist das Alltag und bedeutet viel Stress. Doch wie behält man den Überblick, ohne etwas zu übersehen und viel Zeit zu verlieren? «Da sind sich die meisten Arbeitswissenschaftler einig: E-Mails sollten am Stück abgearbeitet werden und nicht immer wieder zwischendurch», sagt der E-Kommunikations-Spezialist und Ratgeberautor Günter Weick aus Pullach bei München. Lässt man sich ständig von der elektronischen Post ablenken, kann man schnell wichtige Aufgaben aus dem Blick verlieren.
«Sie haben Post»: So bewältigen Berufstätige die E-Mail-Flut

«Es reicht vollkommen, wenn man sich dreimal am Tag jeweils 30 Minuten dem Postfach widmet - morgens, mittags und abends zum Beispiel», rät der Experte. Dafür sollte man sich in dieser Zeit aber auch um die Nachrichten kümmern und sie nicht einfach geöffnet im Postfach stehen lassen. «Das macht man mit echten Briefen schließlich auch nicht», bemerkt Weick. Der Experte ist sich sicher: «Ein leeres Postfach tut der Psyche gut.»

Dabei gilt grundsätzlich: E-Mails sollten so selten wie möglich angefasst werden müssen. Um das Postfach auszumisten, werden die E-Mails nach Wichtigkeit sortiert, gleich bearbeitet oder einfach ungelesen gelöscht. «Man sollte nur das lesen, was auch mit den eigenen Aufgaben zu tun hat», empfiehlt Weick. Wer in zu vielen E-Mails im «CC» aufgeführt ist, sollte aktiv etwas dagegen tun und klären, ob das wirklich nötig ist.

«Auch bei überflüssigen Newslettern oder Benachrichtigungen von Facebook und Co. sollte man aktiv werden», rät der Experte. Prinzipiell sind die Berufstätigen laut Weick für 60 Prozent der eingehenden Mails selbst verantwortlich. Deshalb sollten sie sich immer überlegen, ob eine Mail unbedingt geschrieben werden muss - oder ob eine Absprache nicht besser per Telefon oder persönlich getroffen werden sollte.

Auch elektronische Nachrichten an größere Verteiler sollten gutüberlegt sein. «Die Frage dabei lautet immer: Kann der Kreis der Empfänger auch eingeschränkt werden», sagt Weick. Wer selbst an viele Menschen E-Mails schreibt, bekommt auch viele zurück, sagt der Experte.

Um E-Mails zu sparen, sollten Berufstätige aber nicht per se auf ein kurzes «Danke» als Antwort verzichten, betont der Experte. Solche Ein-Wort-Mails sind zwar häufig überflüssig, kommen bei vielen Empfängern aber gut an. Ob man die Nachrichten versendet, sollte man vom Angeschriebenen abhängig machen. Wenn der am Tag 200 E-Mails bekommt, sollte man es überdenken.

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Beratungskonzern EY warnt vor digitaler Zweiklassengesellschaft

Im deutschen #Mittelstand könnten viele #Unternehmen einer Studie zufolge bei der #Digitalisierung den Anschluss verlieren. «Der deutsche Mittelstand steht am Scheideweg», betonte der Deutschlandchef des Stuttgarter Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzerns EY, Hubert Barth. Er warnte: «Es droht eine digitale Zweiklassengesellschaft.»
Beratungskonzern EY warnt vor digitaler Zweiklassengesellschaft

Für die EY-Studie wurden rund 3000 mittelständische Unternehmen in Deutschland befragt. Dabei seien Firmen in Bayern und Baden-Württemberg am optimistischen, gefolgt vom Saarland, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Im Osten Deutschlands sei die Beurteilung dagegen deutlich verhaltener. Insgesamt spiele digitale Technologie bei 57 Prozent der deutschen Mittelständler eine mittlere bis große Rolle für das Geschäftsmodell - im Jahr zuvor hatte der Anteil bei 54 Prozent gelegen. Vor allem Unternehmen mit mehr als drei Prozent Wachstumserwartung setzen deutlich stärker auf die Digitalisierung.

Vorreiter in Sachen Digitalisierung seien die großen Mittelständler. Ein Mangel an Geld und Personal wurde am häufigsten bei den Betrieben genannt, für die die neuen Produktionsmethoden eine weniger große Rolle spielen. Angesichts der gravierenden Umwälzungen durch die Digitalisierung warnte Barth: «Wer zu lange an einem veralteten Geschäftsmodell festhält, wird dagegen zu den Verlierern gehören.»

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Zoll geht seltener gegen Mindestlohnverstöße und Schwarzarbeit vor

Die Finanzkontrolle #Schwarzarbeit (FKS) des Zolls hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Firmen auf Verstöße kontrolliert. Insgesamt wurden 40 374 Arbeitgeber überprüft und damit rund 3000 weniger als 2015, wie aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht. 2014 gab es demnach noch Kontrollen in etwa 63.000 Betrieben. Zuerst hatte die «Süddeutschen Zeitung» darüber berichtet. Die Grünen und die IG Bau forderten, für die FKS müssten deutlich mehr #Mitarbeiter eingestellt werden.
Zoll geht seltener gegen Mindestlohnverstöße und Schwarzarbeit vor

Besonders zurück gingen die Kontrollen vor allem am Bau mit einem Minus von fast 20 Prozent auf 13.473 (Vorjahr: 16 681). In Gaststätten sank die Zahl der Kontrollen um gut 17 Prozent auf etwa 6000 (7300). Mehr Kontrollen gab es hingegen im Speditions- und #Transportgewerbe, wo die Zahl von 3400 im Jahr 2015 auf 4635 im vergangenen Jahr stieg. Auch Taxifahrer wurden mit 1356 Prüfungen stärker unter die Lupe genommen (2015: 1259). Überprüft wurden der Missbrauch von Sozialleistungen sowie illegale Ausländerbeschäftigung und mögliche Verstöße gegen Mindestlohnbestimmungen.

Mehr als 6700 Zöllner gehen bundesweit gegen #Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vor. Geldbußen in Höhe von fast 49 Millionen Euro wurden verhängt. Deutlich mehr als ein Drittel - 19,5 Millionen Euro - mussten Arbeitgeber zahlen, da sie sich nicht an den damals geltenden Mindestlohn von 8,50 Euro oder einen der anderen #Mindestlöhne hielten.

Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für Arbeitnehmerrechte bei den Grünen, sagte der «Süddeutschen Zeitung», die «niedrige Kontrolldichte» sei nicht akzeptabel. Die Politikerin sprach von einem «handfesten Personalproblem». Sie hatte die Anfrage gestellt.

Bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit waren zu Jahresbeginn fast 800 Stellen unbesetzt. Die Bundesregierung hatte mit der Einführung des Mindestlohns Anfang 2015 angekündigt, 1600 neue Jobs in der FKS zu schaffen, um die Einhaltung zu sichern. Da die Mitarbeiter aber noch ausgebildet werden müssen, soll dieses Ziel erst 2019 erreicht sein. Der Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2017 8,84 Euro je Stunde.

Das Bundesfinanzministerium teilte mit, es handele sich bei den unbesetzten Stellen um eine gewöhnliche Fluktuation. «Ein geringer Anteil von Planstellen ist in einer so großen Behörde wie dem Zoll an einem bestimmten Stichtag regelmäßig nicht besetzt», so ein Sprecher. Grund seien Pensionierungen und Stellenwechsel. Freie Stellen in der Zollverwaltung würden turnusmäßig zur Nachbesetzung ausgeschrieben. «Freie Dienstposten der FKS haben dabei eine hohe Priorität.»

Der Zoll prüfe die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes «erfolgreich», hieß es bei der Behörde weiter. Es könne aber teils zu weniger Prüfungen in einzelnen Bereichen kommen, da mit dem Mindestlohn die Zahl der zu prüfenden Branchen deutlich gestiegen sei. Für die Schwarzarbeitsbekämpfung sei nicht die Zahl der Kontrollen entscheidend. Vielmehr gelte es, in besonders betroffenen Bereichen «die großen Betrugsfälle aufzudecken». Es seien höhere Geldstrafen verhängt und mehr Strafverfahren abgeschlossen worden.

Die Gewerkschaft IG Bau kritisierte, nötig seien eigentlich 10 000 Kontrolleure. Mit der Einführung des Mindestlohns seien rund 5 Millionen Arbeitnehmer hinzugekommen, deren Bezüge auf den Mindestlohn kontrolliert werden müssten, sagte ein Sprecher. Je weniger Kontrollen durchgeführt würden, desto mehr Verstöße gebe es.

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Umfrage: Firmen mit neu eingestellten älteren Mitarbeitern zufrieden

Es muss nicht immer ein Endzwanziger sein: Deutsche #Unternehmen machen einer Umfrage zufolge auch mit neu eingestellten älteren Mitarbeitern überwiegend positive Erfahrungen. Rund 90 Prozent der befragten #Firmen gab an, neu eingestellte #Mitarbeiter ab 50 seien motiviert, teamfähig und sorgfältig, wie das Institut für #Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mitteilte. Für die Studie waren in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt rund 28.000 #Betriebe befragt worden.
Umfrage: Firmen mit neu eingestellten älteren Mitarbeitern zufrieden

Auch gelingt es den älteren Beschäftigten nach Meinung vieler Unternehmen, ihre berufliche Erfahrung an ihrem neuen #Arbeitsplatz einzubringen. Nur bei 14 Prozent der erst vor kurzem angeheuerten Älteren berichteten Firmen von häufigeren Fehlzeiten, bei zwölf Prozent wurden längere Fehlzeiten genannt.

Grundsätzlich wächst laut Studie seit Jahren die Bedeutung von Menschen ab 50 auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Noch im Jahr 2000 waren in der Gruppe der 50- bis 64-Jährigen lediglich 32 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. 15 Jahre später liege der entsprechende Anteil bei rund 55 Prozent, hieß es. Das liege hauptsächlich daran, dass ältere Männer und Frauen generell länger arbeiteten. Ältere #Beschäftigte, die arbeitslos geworden seien, hätten dagegen immer noch Schwierigkeiten, wieder einen Job zu finden.

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