Bei flexibler Vollzeit insgesamt mehr Beschäftigung?

Viele Personalchefs erwarten von einem Recht auf Teilzeit oder flexible Vollzeit insgesamt eher mehr Beschäftigung. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Ifo-Instituts und des Personaldienstleisters Randstad unter 1000 Personalmanagern deutscher Unternehmen hervor.
Bei flexibler Vollzeit insgesamt mehr Beschäftigung?
Bild: Frank Rumpenhorst/dpa

Die IG Metall fordert in der anstehenden Tarifrunde für die rund 3,9 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie das individuelle Recht, über maximal zwei Jahre die Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden reduzieren zu können. Gut ein Drittel der von Münchner Ifo-Institut befragten Personalchefs erwartet von einer flexiblen Vollzeit mit der Möglichkeit, die Wochenarbeitszeit um bis zu zehn Stunden zu erhöhen oder zu verringern für Kinderbetreuung, Pflege oder Weiterbildung, positive Effekte auf die Entwicklung ihres Mitarbeiterbestands. 15 Prozent rechnen mit negativen Effekten.
Bei einem Recht auf Teilzeit erwarten 34 Prozent der Personalleiter ein Beschäftigungswachstum in ihrer Firma, 21 Prozent dagegen negative Effekte. Anders sieht es allerdings bei einem Rückkehrrecht in Vollzeit aus: Da sehen 32 Prozent der befragten Manager in erster Linie negative und nur 12 Prozent positive Auswirkungen auf ihren Personalstamm.

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