Hosenhersteller Gardeur muss Stellen streichen

Der insolvente Hosenhersteller Gardeur plant einen Stellenabbau in seiner Zentrale in Mönchengladbach. «Es sind Kündigungen zu erwarten», sagte eine Unternehmenssprecherin am 28. November. Grund dafür seien die starken Umsatzrückgänge der vergangenen Monate.
Hosenhersteller Gardeur muss Stellen streichen
Bild: dpa

Wie viele der bislang noch 230 Stellen in der Firmenzentrale genau in Gefahr sind, konnte die Sprecherin nicht sagen. Die «Rheinische Post» (Dienstag) hatte zuvor darüber berichtet.
Gardeur hatte Anfang Oktober Insolvenz anmelden müssen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Biner Bähr hofft jedoch, noch in diesem Monat einen Investor präsentieren zu können, der das Überleben des Unternehmens sichert. Insgesamt fünf Interessenten seien zuletzt noch Verhandlung mit Bähr gewesen, sagte die Sprecherin.
Wie viele Arbeitsplätze am Ende gestrichen werden müssen, dürfte auch vom Investor abhängen - und davon, über welche Kapazitäten er selbst verfügt. Zurzeit betreibt Gardeur in Mönchengladbach noch praktisch alle Schritte beim Produktentwurf selbst - vom Design bis zur Modellnäherei.
Insgesamt beschäftigt Gardeur rund 1600 Mitarbeiter. Der größte Teil davon arbeitet allerdings in den nicht von der Insolvenz betroffenen Fabriken in Tunesien. (dpa)

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