«Kein Geld fürs Nichtstun»

Die Metallarbeitgeber sehen keinerlei Spielraum bei der von der IG Metall geforderten 28-Stunden-Woche mit teilweisem Lohnausgleich. «Wer mehr arbeitet, verdient mehr. Wer weniger arbeitet, verdient weniger. Daran werden wir nicht rütteln», sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (Montag).
 «Kein Geld fürs Nichtstun»
Bild: dpa

Er fügte hinzu: «Mehr Geld fürs Nichtstun wird es mit uns nicht geben.» Man müsse sich auf die «härteste Tarifrunde der letzten Jahrzehnte» einstellen.
Mit Blick auf die Entgeltforderung sagte Dulger, die Beschäftigten sollten fair an den Erfolgen der Unternehmen beteiligt werden. «Bei den Entgelten werden wir uns auch diesmal mit der IG Metall irgendwie einigen können.»
In den Verhandlungen für die bundesweit rund 3,9 Millionen Beschäftigten will die Gewerkschaft neben der Möglichkeit einer kürzeren Arbeitszeit sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber fordern hingegen mehr Möglichkeiten, die Arbeitszeit mit Lohnausgleich auszudehnen, und Mitarbeiter länger befristet einzustellen. In dieser Woche startet die zweite Runde der Tarifverhandlungen. Warnstreiks sind erstmals nach Ablauf der Friedenspflicht zu Beginn des neuen Jahres möglich. (dpa)

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