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Auch Betriebe müssen Corona-Schutz erneut überprüfen

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Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Die IG Metall fordert nach der jüngsten Verschärfung des Corona-Lockdowns eine erneute Überprüfung der Schutzmaßnahmen in der Arbeitswelt. «Die Betriebe sollten ihre bereits getroffenen Maßnahmen überprüfen und wo nötig nachschärfen», erklärte Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban am 7. Januar in Frankfurt. Die Pandemie mache vor den Werkstoren und Büros nicht halt. Zuerst hatte die Tageszeitung «taz» berichtet.

Von der Politik verlangt die Gewerkschaft klarere Vorgaben zur Nutzung des Home-Office. Appelle allein genügten nicht, meinte Urban. Home-Office müsse überall eingesetzt werden, wo es möglich sei. Der Gewerkschafter verwies auf Umfrage-Ergebnisse der Böckler-Stiftung, nach denen der Anteil der zuhause tätigen Arbeitnehmer zuletzt wieder deutlich gesunken sei. Grundsätzlich seien die Beschäftigten zufrieden mit den Schutzmaßnahmen in den Betrieben, sagte Urban. Dabei hätten die Betriebsräte eine Schlüsselrolle gespielt. Das habe auch die Beschäftigtenbefragung der IG Metall gezeigt. Es fänden aber weiterhin zu wenige Kontrollen statt, weil die Länder in der Vergangenheit keine ausreichenden Kapazitäten geschaffen hätten. Auch bei den Berufsgenossenschaften will sich die IG Metall für zusätzliche Beratungen und Kontrollen einsetzen. Am Dienstagabend (5. Januar) hatten sich Bund und Länder auf einen verlängerten Lockdown bis zum 31. Januar sowie schärfere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus geeinigt. Diese betreffen vor allem den privaten Bereich sowie Schulen und Kitas. (Text: dpa)