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Arbeitslosigkeit in der Eurozone

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In der Eurozone bleibt die Arbeitslosigkeit weiter auf dem Rückzug. Sie erreichte im Juni den tiefsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Die Arbeitslosenquote sei um 0,1 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am 31. Juli mit.

Dies ist die niedrigste Quote in den 19 Euroländern seit Juli 2008. Allerdings wurde die Arbeitslosenquote für Mai nach oben revidiert, von zunächst 7,5 Prozent auf 7,6 Prozent. Volkswirte hatten für Juni mit einer Quote von 7,5 Prozent gerechnet. Wie Eurostat weiter mitteilte, waren im Juni in der Eurozone 12,377 Millionen Menschen arbeitslos und damit 45 000 weniger als im Mai. Im Jahresvergleich sank die Zahl um 1,032 Millionen. Im Euroraum wurde die niedrigste Arbeitslosenquote in Deutschland gemessen. Die höchste Arbeitslosigkeit verzeichnen weiter Griechenland und Spanien. In den 28 Ländern der Europäischen Union (EU) betrug die Quote im Juni 6,3 Prozent. Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn der monatlichen Aufzeichnungen im Jahr 2000. Seit der Hochphase der Euroschuldenkrise im Jahr 2013 hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt der Eurozone stark verbessert. Damals hatte die Arbeitslosenquote noch über der Marke von zwölf Prozent gelegen. Trotz der Verbesserung sind in den südlichen Ländern des Währungsraums nach wie vor besonders viele Jugendliche arbeitslos. (Text: dpa)